{"id":3702,"date":"2010-07-05T12:59:15","date_gmt":"2010-07-05T10:59:15","guid":{"rendered":"http:\/\/www.kjv-harheim.de\/?p=3702"},"modified":"2016-07-12T19:38:28","modified_gmt":"2016-07-12T17:38:28","slug":"rom-2010","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.kjv-harheim.de\/index.php\/2010\/07\/05\/rom-2010\/","title":{"rendered":"Rom 2010"},"content":{"rendered":"<h3><span style=\"color: #800080;\">Unsere Fahrt nach Rom 09.-13.10.2010<\/span><\/h3>\n<p><strong>Samstag<\/strong><\/p>\n<p>Ein Blick in den Kalender verr\u00e4t: 09. Oktober 2010, 3 Uhr in der Fr\u00fch, der Wecker klingelt &#8211; na bravo. Heute hei\u00dft es f\u00fcr alle Romreisenden \u201efr\u00fch aufstehen&#8220;, denn um 5 Uhr f\u00e4hrt der Bus zum Frankfurter Flughafen in Harheim ab.<\/p>\n<p>Als Gruppe bekommen wir beim Checkin am Flughafen eine Sonderbehandlung und k\u00f6nnen uns am Gruppenschalter anstellen. Um die Koffer und Taschen erleichtert geht es nun zum Sicherheitscheck, bei dessen Verlassen Hans Neubauer unbemerkt schon um einen Fotoapparat \u00e4rmer ist, da er ihm vom G\u00fcrtel gerutscht zu sein scheint.<\/p>\n<p>Bis zum Besteigen des Flugzeugs haben wir noch ein bisschen Zeit: wir haben kurz vor 7, und langsam meldet sich nach dem fr\u00fchen Aufstehen der Hunger &#8211; die zahlreichen Bistros bieten \u00a0Frischgebackenes und herrlich duftenden Kaffee an. Das tut gut!<\/p>\n<p>Nach einem ruhigen Flug kommen wir in Rom an. Wir werden auf 2 Busse verteilt, die uns ins Hotel bringen. Dort wartet noch einmal ein Fr\u00fchst\u00fcck auf uns.<\/p>\n<p>Uns bleiben nur 4 Tage in Rom. Da gilt es, keine Zeit zu verlieren. Kaum angekommen, beginnt auch schon das Programm: Wir besichtigen die Domitilla-Katakomben, welche sich tats\u00e4chlich direkt neben unserem Hotel befinden. Ein Reisef\u00fchrer erl\u00e4utert uns humorvoll und wortgewandt alles Wissenswerte zu diesem imposanten Bauwerk und f\u00fchrt uns durch die G\u00e4nge und Sch\u00e4chte. \u201eIch habe Deinen Namen in meine Hand geschrieben&#8220; &#8211; ein Leitspruch der fr\u00fchchristlichen Gemeinden. Ein sch\u00f6ner Gedanke.<\/p>\n<p>Weiter geht es zu Fu\u00df zur Kirche \u201eSankt Paul vor den Mauern&#8220;:<\/p>\n<p>Den Abend verbringen wir im Hotel. Die Hotelk\u00fcche verw\u00f6hnt uns mit einem dreig\u00e4ngigen Abendessen.<\/p>\n<p><strong>Sonntag<\/strong><\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Morgen gelten drei \u201esehr&#8220;-Regeln: sehr fr\u00fch aufstehen, sehr schnell fr\u00fchst\u00fccken, sehr p\u00fcnktlich am Treffpunkt sein. Wir fahren in die Stadt, genauer gesagt in den Vatikan zum Campo Santo Teutonico, dem deutschen Friedhof und der dazugeh\u00f6rigen deutschen Kirche direkt im Schatten des m\u00e4chtigen Petersdoms, um dort an der Sonntagsmesse teilzunehmen. Rom zeigt sich von seiner sch\u00f6nsten Seite: die Sonne scheint, und es ist herrlich warm.<\/p>\n<p>Da ein verboten gut aussehender Geistlicher die Messe zelebriert, fehlt es den meisten weiblichen Gottesdienstbesuchern an der n\u00f6tigen Andacht, aber bei so einem Anblick&#8230; \ud83d\ude09<\/p>\n<p>Nach der Messe bleibt ein wenig Zeit, sich den Friedhof, der wie ein Paradiesg\u00e4rtchen aussieht,\u00a0 noch ein bisschen n\u00e4her zu betrachten oder sich im Umkreis des Petersdomes umzusehen.<\/p>\n<p>Um kurz vor 12 Uhr str\u00f6men Menschenmassen auf den Petersplatz: Papst Benedikt XVI wird vom Fenster seiner Privatr\u00e4ume aus den \u201eEngel des Herrn&#8220; mit Tausenden Gl\u00e4ubigen beten. Ein imposanter Moment.<\/p>\n<p>Bereits um 13 Uhr treffen wir uns an der Engelsburg mit unserer Fremdenf\u00fchrerin Roswitha, die uns in den kommenden Tagen an ihrem schier unersch\u00f6pflichen Wissen teilhaben lassen wird. Wir bekommen alle einen \u201eKnopf ins Ohr&#8220;, so dass wir Roswitha bequem auf Empfang haben, ohne dass sie sich die Kehle aus dem Hals br\u00fcllen muss.<\/p>\n<p>Mit ihr gemeinsam machen wir uns an diesem sonnigen Tag auf eine Entdeckungsreise durch die Altstadt Roms: jenseits der Engelsbr\u00fccke verschlucken uns die engen G\u00e4sschen und geben uns den Blick unvermittelt frei auf Pl\u00e4tze und Carr\u00e9s. Wir stehen staunend auf dem Piazza Navona, dr\u00e4ngen uns durch die Besuchermassen ins Pantheon und werfen einen Blick auf\u00a0 den Trevibrunnen.<\/p>\n<p>An der Spanischen Treppe schlie\u00dflich endet der offizielle Teil des heutigen Tages. Ein Blick in die Seitenstra\u00dfen offenbart interessante Einblicke in die Welt der Reichen und Sch\u00f6nen: es reihen sich die Boutiquen von Chanel, Lagerfeld und und und aneinander. Wir kamen, sahen, staunten und kauften nichts \ud83d\ude42<\/p>\n<p><strong>Montag<\/strong><\/p>\n<p>Am Montagmorgen zeigt sich der Himmel \u00fcber Rom wolkenverhangen und regnerisch. Da kommt es uns sehr gelegen, dass der heutige Vormittag mit einer ganzen Reihe von Kirchenbesichtigungen ausgef\u00fcllt ist.<\/p>\n<p>Wir treffen Roswitha vor den Toren der Lateranbasilika und sind froh, bei dem ungem\u00fctlichen Wetter Zuflucht in der imposanten Kirche zu finden. Mit dem Bus geht es im Anschluss weiter zu der kleinen unauff\u00e4lligen Kirche Santa Prasseda, welche im Schatten von Santa Maria Maggiore liegt. Beide Kirchenh\u00e4user sind auf ihre Weise bestaunenswert: die eine durch ihre kleine feine Pracht im Verborgenen, die andere durch ihre \u00fcppige Bauweise und die pr\u00e4chtigen Ausschm\u00fcckungen.<\/p>\n<p>Nur einen Steinwurf vom Santa Maria Maggiore entfernt nehmen wir zum Mittagessen Platz. \u201ePlatz&#8220; ist das Stichwort, denn p\u00fcnktlich zum erneuten Aufbruch \u00fcberrascht uns ein ausgewachsener Platzregen. Als Prozession der Regenschirme bewegen wir uns hinunter zum Colosseo, das den alten R\u00f6mern in der Antike als Platz f\u00fcr \u201eBrot und Spiele&#8220; diente und in sp\u00e4teren Zeiten als st\u00e4dtischer Steinbruch herhalten musste.<\/p>\n<p>Zum Gl\u00fcck h\u00f6rt es schon sehr bald auf zu regnen. Wir ziehen an den riesigen Ausgrabungsfeldern des Forum Romanum vor\u00fcber und n\u00e4hern uns \u201evon hinten&#8220; dem Capitol, jenem Nationaldenkmal, welches f\u00f6rmlich an die pr\u00e4chtigen antiken Anlagen angeklebt wurde und in seinen Dimensionen nicht recht in die Umgebung passen m\u00f6chte.<\/p>\n<p>Wir steigen den H\u00fcgel hinauf und haben einen wunderbaren Blick \u00fcber die Stadt. Erst von einem etwas exponierteren Aussichtspunkt aus l\u00e4sst sich nachvollziehen, dass Rom keineswegs platt und ebenerdig ist. Der Legende nach wurde Rom schlie\u00dflich auf den 7 H\u00fcgeln Palatin, Aventin, Kapitol, Quirinal, Viminal, Esquilin und Caelius gegr\u00fcndet. Da staunt ihr.<\/p>\n<p>Am Capitol werfen wir einen Blick ins Museum, welches Waffen u.\u00e4. ausstellt, nehmen dankbar einen Kaffee und bewundern die Standbilder von Castor und Pollux.<\/p>\n<p><strong>Dienstag<\/strong><\/p>\n<p>Ein Blick zum Himmel am Dienstagmorgen l\u00e4sst hoffen: das Wetter hat sich beruhigt, die Sonne blitzt keck hinter den Wolken hervor. Heute stehen die Vatikanischen G\u00e4rten, die Vatikanischen Museen, die Sixtinische Kapelle und der Petersdom auf dem Programm.<\/p>\n<p>Beim Gang zu den Vatikanischen Museen dann der erste Schock: die Warteschlange der Besucherstr\u00f6me endet 2 Stra\u00dfenblocks entfernt vom Eingang&#8230; auweia. Aber Diethard w\u00e4re nicht Diethard und Roswitha nicht Roswitha, wenn die beiden nicht eine gute L\u00f6sung aus dem Hut zaubern w\u00fcrden. Wir sind als Gruppe angemeldet und d\u00fcrfen an der gesamten Schlange vorbeiziehen. Sicherheitschecks gibt es auch hier, das l\u00e4sst sich wohl heutzutage nicht mehr vermeiden.<\/p>\n<p>Roswitha \u00fcbernimmt wieder die F\u00fchrung und lotst uns sicher durch einen Seitenausgang hinaus aus den Museen hinein in die Vatikanischen G\u00e4rten, die wir uns zuerst anschauen werden.<\/p>\n<p>Kaum zu glauben, welche Pracht, welches Gr\u00fcn und vor allem welche Ruhe hier herrscht &#8211; und das mitten in Rom! (sehen wir einmal gn\u00e4dig von den G\u00e4rtnerkolonnen ab, die just an unserem Besuchstag wie von der Tarantel gestochen mit Laubbl\u00e4ser, Aufsitzrasenm\u00e4her und sonstigen un\u00fcberh\u00f6rbaren Ger\u00e4tschaften die G\u00e4rten auf Vordermann brachten)<\/p>\n<p>Nach einem Gebet an der Vatikan-eigenen Lourdesgrotte und den \u201eGedanken zum Tag&#8220; schummeln wir uns ebenso \u00fcber einen Hintereingang wieder in die Museen, wie wir sie zuvor verlassen haben.<\/p>\n<p>Nach einer kurzen Mittagspause sammeln wir uns erneut und kommen von nun an aus dem Staunen nicht mehr heraus: Pracht \u00fcber Pracht! Im Grunde wei\u00df man gar nicht, wo man zuerst hinschauen soll, um all diese wundervollen Kunstwerke, Gem\u00e4lde, Fresken, Statuen, Bildhauerarbeiten,&#8230; zu bewundern. Ein Wahnsinn.<\/p>\n<p>Roswitha treibt uns an: wir sind kurz vor der Sixtinischen Kapelle, die wir nun auch wieder \u00fcber einen inoffiziellen Zugang betreten k\u00f6nnen. Nun hei\u00dft es: beisammen bleiben, still sein, nicht fotografieren und staunen, w\u00e4hrend man sich beim atemlosen Betrachten der pr\u00e4chtigen Decken einen steifen Nacken holt.<\/p>\n<p>So schnell wie wir in die Kapelle hineinkamen, so rasch sind wir auch wieder heraus, steigen einige Stufen hinab und erreichen nun \u201ePetersdomniveau&#8220;.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend mancher von au\u00dfen betrachtet noch denken mag, das habe man sich aber gewaltiger vorgestellt, der wird mit dem Eintritt in das monumentale Kirchenschiff eines Besseren belehrt. Hier wurde in der Tat geklotzt und nicht gekleckert. Auch hier wei\u00df das Auge des Betrachters nicht, woran er sich nun zuerst festhalten soll. Die Weite des Raumes macht es schwer, die Ma\u00dfe und die Tiefe dieser Kirche wirklich einsch\u00e4tzen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Roswitha verabschiedet sich hier von uns und w\u00fcnscht uns noch einen guten Verlauf f\u00fcr den Rest unserer Romfahrt, wir geben unsere Empf\u00e4nger und die Ohrst\u00f6psel ab und -schwups- ist sie verschwunden.<\/p>\n<p>Die Gruppe verteilt sich: manche besteigen die Kuppel des Petersdomes, andere steigen noch einmal in die Krypta hinab, wieder andere zieht es hinaus auf die Stra\u00dfen und Pl\u00e4tze von Rom. Diethard hat uns noch einmal eingebl\u00e4ut, p\u00fcnktlich zur\u00fcck im Hotel zu sein, da dort heute Abend eine Messe in der hauseigenen Kapelle stattfindet.<\/p>\n<p>Und tats\u00e4chlich haben alle den Weg zur\u00fcck gefunden. Nach der Messe \u00fcberreichen wir Diethard ein kleines Dankesch\u00f6n f\u00fcr all die M\u00fche, die er sich mit der Reise und mit uns gegeben hat. Er k\u00f6nnte nun -theoretisch- den Kochl\u00f6ffel in der heimischen K\u00fcche schwingen, hat aber noch ein Rettungspaket in Form von Aldogutscheinen mitbekommen.<\/p>\n<p>Der letzte Abend in Rom ist da, unsere Reise n\u00e4hert sich dem Ende.<\/p>\n<p><strong>Mittwoch<\/strong><\/p>\n<p>Es wird Mittwoch: wieder einmal strahlender Sonnenschein, die Koffer weitestgehend gepackt (um 16 Uhr hat Diethard gro\u00dfes Sammeln am Hotel verordnet) und ein letzter Programmpunkt steht noch aus: die Generalaudienz bei Papst Benedict XVI. Das Wetter l\u00e4sst eine Audienz auf dem Petersplatz zu. So str\u00f6men denn die Massen auf die gro\u00dfe Freifl\u00e4che vor dem Dom, bewaffnet mit den Eintrittskarten, Bannern, Fahnen, Wimpeln,&#8230;<\/p>\n<p>Papst Benedict f\u00e4hrt im Papamobil vor, die Menschen jubeln &#8211; leider biegt er vor unseren Sitzreihen ab. Das ist dann doch ein bisschen schade, aber wof\u00fcr gibt es den Zoom an den Fotoapparaten.<\/p>\n<p>Die Audienz selbst zieht sich in die L\u00e4nge: das Prozedere ist in etwa 8 Sprachen immer dasselbe: Lesung, Predigt, Ank\u00fcndigung eines landessprachlichen Bischofs (?), dass die und die Gruppen heute unter den G\u00e4sten sind mit expliziter Nennung der Gr\u00fcppchen und Vereine.<\/p>\n<p>Wir werden als Firmlinge aus Frankfurt aufrufen, was gro\u00dfes Staunen in unserer n\u00e4chsten Umgebung ausl\u00f6st: Firmlinge knapp vor Verrentung? Wo gibt&#8217;s denn so was?!<\/p>\n<p>Am Ende wird das lateinische Vater Unser gebetet und der Papst erteilt seinen Segen. Die Audienz ist vor\u00fcber, die Massen erheben sich und str\u00f6men vom Petersplatz zur\u00fcck in die Stadt. Auch unsere Gruppe setzt sich in Bewegung und verstreut sich f\u00fcr die letzten Stunden in der Ewigen Stadt in alle Himmelsrichtungen: Shopping, noch eine letzte Runde zu den Sehensw\u00fcrdigkeiten, noch einmal lecker essen gehen.<\/p>\n<p>Um 16 Uhr treffen wir uns alle wieder am Hotel: unser Bus ist da, die Koffer werden verladen, die Gruppenfotos werden gemacht, Kurzentschlossene eilen noch einmal zu den Domitillakatakomben, um noch das eine oder andere Souvenir zu erwerben.<\/p>\n<p>Dann fahren wir los; der Berufsverkehr in Rom ist t\u00fcckisch und wir wollen sicher gehen, keinesfalls zu sp\u00e4t am Flughafen anzukommen. Doch der Verkehr stellt kein Problem dar, wir kommen ohne Stopps am Flughafen an.<\/p>\n<p>Mittlerweile hat sich der Himmel komplett bew\u00f6lkt und auf den letzten Metern vor dem Flughafen f\u00e4ngt es schlie\u00dflich an zu regnen. Na, jetzt ist das ja auch egal.<\/p>\n<p>Wir werden beim Checkin sofort in Empfang genommen, an den Gruppenschalter gelotst und haben innerhalb k\u00fcrzester Zeit unser Gep\u00e4ck aufgegeben. Irenes Ausweis findet zwar beinahe noch sein Grab in den Untiefen des Koffertransportbands, und Hans muss bei den Sicherheitskontrollen Schaulaufen, aber letztlich kommen wir doch alle gl\u00fccklich im Boardingbereich des Flughafens an.<\/p>\n<p>Der Flug verl\u00e4uft etwas ruckelig; die Stewardess verr\u00e4t uns aber erst in Frankfurt, dass wir eine Gewitterfront gestreift haben.<\/p>\n<p>Wir fliegen Frankfurt \u00fcber den Rheingau an, landen butterweich, und die Heimat hat uns wieder: Koffer abholen, Bus und Busfahrer finden und dann ab nachhause. Die Temperaturen sind schon herbstlich &#8211; erst hier merken wir, wie mild es in Rom wirklich noch war.<\/p>\n<p>Im Bus ein letztes Gebet und einen Dank f\u00fcr die gute Reise, und dann sind wir auch schon in Harheim. Wir verabschieden uns voneinander und traben, begleitet vom monotonen \u201ebrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrr&#8220; unserer Kofferrollen, nachhause.<\/p>\n<p>Rom, wir kommen wieder.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unsere Fahrt nach Rom 09.-13.10.2010 Samstag Ein Blick in den Kalender verr\u00e4t: 09. Oktober 2010, 3 Uhr in der Fr\u00fch, der Wecker klingelt &#8211; na bravo. Heute hei\u00dft es f\u00fcr alle Romreisenden \u201efr\u00fch aufstehen&#8220;, denn um 5 Uhr f\u00e4hrt der Bus zum Frankfurter Flughafen in Harheim ab. 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